Die Christmas-Show

Feiern mit den HitSchmitz & Geschenke an die Band

28. Dezember 2015, Café Haag

Tristan singt Michael Jackson

Tristan singt Michael Jackson

Wie so viele verbinden wir Weihnachten auch mit Geschenken. Und so machten wir uns selbst ein Geschenk: Jede und jeder HitSchmitz durfte sich einen Song zum Selbstperformen aussuchen. Normalerweise gilt ja: Das Publikum macht die Show!

Die Band singt…

Den Auftakt machte Ralf mit dem Stück „Summertime“, bei dem er seine Trompete für ihn singen ließ. Für den Fall, dass einige Musikfreund!nnen sich nur schwer vom plätzchenverkrümelten Sofa hätten lösen können, hätten wir dieses Stück so lange gespielt, bis der Saal einigermaßen voll gewesen wäre. So weit musste es aber gar nicht kommen. Offenbar war der Termin glücklich gewählt, denn wir hatten volles Haus.

Andreas wagte sich als zweiter an die „Front“: Mit „Mein Ding“ interpretierte er einen der großartigsten Künstler Deutschlands. Rebecca hatte sich einen Song gewünscht, der noch nie gewählt worden war. Und so trug sie mit Begeisterung Queens grandioses „Crazy Little Thing Called Love“ vor. Leadgitarrist Clemens ließ die Band eigens zu diesem Anlass ein neues Stück einüben. Seine Wahl fiel auf das ergreifende „Nobody Knows You When You’re Down and Out“.

Keinen geringeren als Joe Cocker würdigte daraufhin Wolf mit seiner Darbietung von „Unchain My Heart“. Die HitHorns hatten sich dafür extra einen alternativen Songeinstieg angeeignet. Und Johanna debütierte: Erstmals wechselte sie vom Sax zum Mikro mit „Denkmal“ von Wir sind Helden. Beifall! Mehr!

Schlagzeuger Tristan wollte auf jeden Fall einen Song von Michael Jackson singen: „Beat It“. Da Rebecca ihn von Schlagzeug befreite, interpretierte er den King of Pop inklusive Outfit und „Echo-Echo“.

Den Abschluss der ersten Konzerthälfte machte Jan. Mit einem strahlenden „Mr. Brightside“ lockte er Sänger!nnen für die zweite Hälfte an.

…genauso wie das Publikum

Nach der Pause taten sich Cochino & Bego zusammen, um… ups! Wir hatten sie auf die Bühne gerufen, bevor wir unser Intro gespielt hatten! Kein Problem für die beiden (Darf man das sagen?) Rampensäue: Sie tanzten einfach dazu. Cool und gekonnt! Danach ging’s ab mit einem schön lässigen „Come Together“.

Im Anschluss ein weiteres Duett: „Hit the Road, Jack“ von Ronja & Siggi. Musik soll ja bekanntlich verbinden, und hier hatte genau das stattgefunden – die beiden Mutigen waren einander vorher unbekannt, traten aber trotzdem gemeinsam auf die Bühne. Hut ab!

Siggi ging gar nicht wieder von der Bühne runter… mit angemessenem Pathos trug er „Minnie the Moocher“ vor, ein saucooles Stück, das er sich mit seinem 4er-Bonus selbst gewünscht hat.

Stefan bot mit „Tears in Heaven“ etwas für die ruhigeren Seiten in uns. Zusammen mit Clemens an der Gitarre nahm er die Bühne für sich sein. Für Roger war dann wieder die ganze Band am Start: „Don’t Let Me Be Misunderstood“ performte er kernig, mit Leib und Seele. Ein echter Frontmann! Tobi, eine ebenso treue Seele und ebenso starker Frontmann, wagte sich an den Alltime-Favourite „Hey Jude“. Das lud natürlich auch alle im Publikum zum Mitsingen ein.

Liegt es an der vertrauten Sprache? Jedenfalls war auch bei „Du hast den Farbfilm vergessen“ das Publikum zu hören, allen voran natürlich Elke, die das Mikro sicher in den Händen hielt und uns in eine Zeit ohne Smartphones zurückversetzte.

Monatelang hatte „Crazy Little Thing Called Love“ sozusagen den Ladenhüter gemacht. Annette & Eva bereiteten diesem bedauernswerten und vor allem unverdienten Dasein ein Ende, indem sie den Song gleich zum zweiten Mal an diesem Abend auf die Bühne brachten. Und auch Michael Jacksons Kunststück „Billie Jean“ fand zum ersten Mal den Weg ins Café Haag: Mit Hut und Handschuh interpretierte Benjamin den Song samt Original-Dance-Moves. Beneidenswert!

Ramon verlieh dem Abend mit „Ain’t No Sunshine When She’s Gone“ und seiner starken Stimme eine angenehme Tiefe.Thematisch knüpfte Eva M. daran an, als sie mit „Son of a Preacherman“ ebenfalls eine vergangene Liebe besang. Und wie sie das tat! Diese Frau hat eine Wahnsinnsstimme. Ach du liebe Zeit – handeln etwa alle bekannten Songs von Liebe, die nicht mehr ist? Jedenfalls sind wir dankbar, dass wir „Breakfast at Tiffany’s“ von Frederik hören durften.

Ah, nein! Es gibt auch Lieder, die von aktueller Liebe handeln! Und hochaktuell ist auch Marcos’ Liebe zur Musik; wie sonst lässt sich erklären, dass er direkt nach seiner Landung vom Flughafen auf Tübingens einmalige Rockaoke-Bühne geeilt war? Einmalig ist zum Glück auch seine Stimme, die er bei „Pretty Woman“ gekonnt zum Einsatz brachte. Heike brachte daraufhin die Beatles in Erinnerung wieder vereint aufs Podest. Mit „Yesterday“ begeisterte sie den ganzen Saal.

So langsam machte sich bemerkbar, dass unser zweites Set außergewöhnlich lang war. In der durchrockten Luft lechzten alle nach etwas Trinkbarem, und da kam Andreas selbst gewünschter Titel „Whiskey in the Jar“ gerade richtig! Mit ihrer glasklaren Stimme traute sie sich an diesem Abend zum ersten Mal alleine vors Publikum. Hoffentlich nicht zum letzten Mal!

Dann beschloss Julia zusammen mit Elke den Abend. Jeder HitSchmitz-Gast weiß es: Ein wunderbarer Abschluss durch unsere beiden Freundinnen.

Auf dass auch das Jahr 2016 so super wird, mit euch!

Es grüßen Eure HitSchmitz

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