Die Juni-Show: ein halbes Jahr Rockaoke mit den HitSchmitz

Was war das für ein halbes Jahr! Wir können kaum fassen, dass wir schon sechs Konzerte mit euch spielen durften und sind sehr dankbar dafür, dass ihr so zahlreich gekommen seid und die Abende erst zu richtigen Konzerten gemacht habt.

Aber erstmal der Reihe nach: Viele tolle SängerInnen und Performer nutzten die Chance, vor der großen Sommerpause (noch einmal) auf Tübingens Rockaoke-Bühne zu stehen.
Mit gleich drei (!) Gastmusikern gingen wir ans Werk.

Unser Dank gilt deshalb Gregor, der sich innerhalb kürzester Zeit aneignete, was Tristan sonst trommelnd zu den Shows beiträgt: heiße Grooves, verschiedene Tempi zum Einzählen, ein Riesenrepertoire und ganz viel Taktgefühl. Und Jan, unserem Saxofonisten an Johannas Stelle, der spielte, als ob er schon immer ein HitSchmitz gewesen wäre (Was er seit dem 9. 9. 2015 tatsächlich ist!) Nicht zum ersten Mal half uns Wolfgang routiniert am Tenorsaxofon und vervollständigte damit die HitHorns.

Die Aussicht auf zwei elend lange Monate ohne Rockaoke hat offensichtlich einige Mutige mobilisiert. Allen voran waren das Tabi und Imke, die mit Proud Mary den Abend eröffneten. Tabi und Imke stellten sich dieser Verantwortung souverän.
Tobi wusste mit Denkmal von Wir sind Helden Stimmung in den Saal zu bringen. So konnte es gerne weitergehen! Und tatsächlich: Tiago, der sein Publikum beim letzten Mal mit Pretty Woman bezaubert hatte, legte nun mit Born to be Wild nach.

Viel rockiger konnte es kaum werden, also widmete sich Heike dem Sound of Silence und beruhigte mit diesem anspruchsvollen Stück ein kleines bisschen die Gemüter.
Wer konnte da schon ahnen, dass Thorsten und Ramon, die beiden Anker der Tübinger Musikszene, im Anschluss mit Sweet Home Chicago eine Show bieten würden, die Jake und Elwood würdig war?

Dann bewies Sofia, die bisher als treue Zuhörerin auf den Shows war, Mut: In diesem Monat fasste sie sich ein Herz und wagte sich an Claptons Tears in Heaven. Hut ab! Ihr Mut zahlte sich aus.
Dank Florian durften wir mit großer Freude Valerie auf unserer Bühne erleben. Er zeigte, wie dieser Amy-Song von einem Mann gesungen wirkt: Stark!

Balladesk wurde es, als Eva Adeles Someone Like You zum Besten gab. Nur von Saskia am Piano begleitet, belebte sie den Raum mit ihrer Stimme.
Düsterer wurde es im Anschluss mit Emöke und Vanessa, die sich für den Song Zombie entschieden hatten. Sie holten raus, was in dem Song steckt – und in ihnen. Der Saal ging mit!

Und dann: Son of a Preacherman. Schöner kann ein Set nicht beschlossen werden; Eva glänzte mit diesem Klassiker der Popkultur.

Die Verschnaufpause kam genau richtig und viele alte und neue Kontakte prosteten sich zu.

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Ba-Ba-Ba, Ba-Barbara Ann: Das zweite Set startete flott und Vanessa, die ihren eigenen Chor mit gebracht hatte (Eine Superidee!), war bald die Leaderin im ganzen Café Haag. Mehrstimmig, gekonnt – aus den ZuschauerInnen wurden MitsängerInnen.

Thomas ging in ihren Windschatten. Auf die wunderbare Stimmung wie am Lagerfeuer setzte er mit Hotel California noch ein Glanzlicht obendrauf. Die Kenner goutierten ihn sowie hinter ihm das Gitarren-Filigran unserer beiden guitarreros.
Diese bedankten sich dann auch als Max, gerade aus Karlsruhe zu Besuch, Wish You Were Here aus der Kiste holte und zeigte, wie nah er Pink Floyd sein kann.

Florian gelang es, Sofie für die Bühne zu gewinnen. Pures Gefühl, nein, auch Harmonie im eigentlichen Sinn ließ viele bei Hallelujah mitträumen und -singen.

Gabi, die bereits vor Jahrzehnten WG-Abende damit erfreut hatte, zeigte mit ihrer Darbietung von You’ve Got a Friend, dass Flower Power und Freundschaft nie untergehen. Vielleicht, weil der Spirit vererbt wird?
Denn ihr Sohn Lukas trat als nächster vors Mikro und begeisterte mit Stimme und Gitarrensolo, während er cool seine Version von Ain’t No Sunshine performte.

Ein Highlight des Abend bot uns Gabriel, der seinen Kumpel Sascha mitbrachte. Als Tontechniker ist er ja schon für alle Ewigkeit in das Book of Fame bei den HitSchmitz aufgenommen. In einer Neuinterpretation von Hit the Road, Jack powerten sich die beiden in die Riege der Rampensäue.

Ein Glück, dass dann Betty den Finger ganz hoch hob: Ich will auf die Bühne! Ein so persönliches Summertime kommt von innen, und wir durften dabei sein. Danke!

Relaxed, so wirkte es jedenfalls, groovten sich Elena und Sarahauf den Loops von Daft Punk durch den Superhit Get Lucky und hinterließen den Saal in glücklicher Entspannung.

Daraufhin betrat ein Mann die Bühne, der sonst den klangvollsten Fender-Bass im Südwesten bedient. Mit Feeling und Timing ließ Gogo spüren, was es bedeutet, When a Man Loves a Woman.

Nach ihm, zum krönenden Abschluss des Abends, folgte ein weiterer Routinier. Marco leitete mit der perfekten Abschiedshymne und zugleich einer Premiere das Ende eines tollen Abends ein, auf portugiesisch. Und alle stimmten ein : Naaaa nana nanananaaaa, nanananaaa, Hey Jude!

Und von uns nun ein Hey! allen, die da waren und die gesungen haben. Auf der Bühne und davor. Danke!

Wir freuen uns, wenn ihr auch im nächsten halben Jahr wieder dabei seid.
Eure HitSchmitz

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