The HitSchmitz: Die Premieren-Show

Was für ein Abend! 30. Januar 2015, Tübingen, die Bühne im »Haag«: Nach monatelangen Vorbereitungen im Probekeller, an Kneipen- und Wohnzimmertischen sowie nach unzähligen E-Mails, Notenblättern und Diskussionen durften wir endlich zum allerersten Mal auf die Bühne. HitSchmitz-Premiere!

Wir waren gespannt, was unser Publikum aus dem Song-Angebot wählen würde. Die Gewinnersongs waren:

  1. Proud Mary
  2. Hit the Road, Jack
  3. Ironic
  4. Tears in Heaven
  5. California Dreaming
  6. Video Games
  7. Come Together
  8. Hey Jude
  9. Hallelujah
  10. Proud Mary

Zeit für eine Pause! Danach ging’s weiter mit

  1. Route 66
  2. Long Train Running
  3. Sound of Silence
  4. Ain’t No Sunshine
  5. Mambo No. 5
  6. Mercedes Benz
  7. Twist and Shout
  8. What’s Up
  9. Sunny
  10. Purple Rain
  11. Happy Birthday

Und, wie war’s? – Geil! Oder super! …wie unsere Ü-50er sagen. Das Haag voll voll, und es wurde immer voller.

Volles Haus im Haag! (Foto: Julian Beger)

Volles Haus im Haag! (Foto: Julian Beger)

Der allererste Sänger auf dem allerersten Konzert der HitSchmitz war Andreas, der Mutige, der mit seiner Darbietung von »Proud Mary« Stimmung in die Bude brachte. Damit hat er sich nicht nur den Respekt des Publikums, sondern auch unsere doppelte Dankbarkeit ersungen. »Hit the Road, Jack« wurde gleich von drei Leuten gesungen: Oscar, Ariane und Julian haben mit ihrem Gesang und den Tanzeinlagen das Publikum und uns richtig in Fahrt gebracht.

So langsam hatten wir uns auf der Bühne eingespielt, das Lampenfieber wich unserer Spielfreude. Jetzt kam Claudia auf die Bühne, die den Song »Ironic« von Alanis Morissette mitbrachte und mit ihrer wunderschönen Stimme so manchen Zuhörer und vielleicht auch Zuhörerin bezauberte. Abgelöst wurde sie unter Beifall von Roger, der gleich zwei Stücke sang: »Tears in Heaven« und »California Dreaming«. Roger entpuppte sich als wahrer Entertainer und brachte so nicht nur sich selbst ins Schwitzen, sondern auch Clemens, der ihn bei dem anspruchsvollen Stück von Eric Clapton alleine auf der Gitarre begleitete.

Viola begeistert mit »Come Together« (Foto: Julian Beger)

Viola begeistert mit »Come Together« (Foto: Julian Beger)

Aleksandra war die nächste, die sich auf die Bühne traute und ebenfalls eine Ballade vortrug, nämlich »Video Games« von Lana Del Rey. Es war eine Wonne, ihr zuhören zu dürfen. Am liebsten hätten wir selbst im Publikum gestanden, um uns nur dem Hören hingeben zu können. Doch Zeit zum Schmachten hatten wir nicht, es ging weiter mit den Beatles. Viola begeisterte den ganzen Saal mit »Come Together« – wann hört man das schon mal von so einer powerigen Frauenstimme? Angefixt vom Drive der Liverpooler Jungs sangen Julia, Jana und Philipp direkt im Anschluss »Hey Jude«. Der absolute Knüller. Auch beim hundersten Mal hört man diesen Song gerne! Und erst recht, wenn es so schön mehrstimmig zugeht.

Ganz anders, aber nicht minder überzeugend, war der Auftritt von Elke, die »Hallelujah« sang. Ausschließlich von Saskia am Piano begleitet, schenkte sie uns ein paar Minuten hingebungsvoller Besinnlichkeit. Wie hätten wir die erste Hälfte des Abends besser zu Ende bringen können als mit »Proud Mary«, das uns allen schon am Anfang so super eingeheizt hatte? Diesmal wurde es gesungen von Rolf, und dem Beifall nach zu urteilen, hatte das Publikum mindestens genauso viel Spaß wie die Band und natürlich Rolf selbst.

Puh! Wir brauchten dringend eine Pause. Nachdem wir also den freundlichen und routinierten Kneipiers Gelegenheit zum Umsatz gegeben hatten, selbst ein wenig frische Luft geschnuppert und uns mit Getränken und Drogen (legalen selbstverständlich) versorgt hatten, konnte es weitergehen mit dem zweiten Teil der ersten Tübinger Rockaoke-Show.

Julia und Elke mit »Long Train Running« (Foto: Julian Beger)

Julia und Elke mit »Long Train Running« (Foto: Julian Beger)

Jörg und Melanie starteten das Set mit der groovigen Nummer »Route 66«. Damit hatten sie das Publikum für sich gewonnen, und alle waren mit ihrer Aufmerksamkeit wieder bei den Sängern. Ebenfalls zu zweit bekamen wir hinterher »Long Train Running« dargeboten: Julia riss mit ihrer starken Leistung die Menschenmenge mit, während Elke sie lässig mit der zweiten Stimme unterstützte.

Etwas ruhiger ging es bei Steffen zu, der »Sound of Silence« sang. Er verbreitete richtig gute Laune und forderte die Band mit der Wahl dieses komplizierten Stückes ganz schön heraus! Dann präsentierten Barbara und Wolf uns den Klassiker »Ain’t No Sunshine« – zu zweit gesungen natürlich unschlagbar gut! Als ob der Song für ihn gemacht wäre, legte Lou Bego mit »Mambo No. 5« daraufhin eine Show hin, bei der niemand stillstehen konnte. Mit seinen Moves riss er alle Leute mit.

Während Lou Bego die Bühne unter stürmischem Applaus verließ, kam Melanie noch einmal nach oben, um – ganz allein! – »Mercedes Benz« von Janis Joplin zu singen. Begleitet wurde sie von Nichts und Niemandem. A cappella pur! Ihr Gesang war der Hammer und sorgte sicher für Gänsehaut beim ein oder anderen Zuhörer. Max betrat als nächster die Bühne, um »Twist and Shout« von den Beatles zu singen. Das ging ab und wollte kaum aufhören.

Volle Power mit Johanna und »What's Up« (Foto: Julian Beger)

Volle Power mit Johanna und »What’s Up« (Foto: Julian Beger)

Dass wir in Tübingen mit internationalen Gästen rechnen durften war klar. Aber was Johanna akustisch und optisch auf die Bühne brachte war atemberaubend: »What’s Up« – everything by a Canadian Singer!

Lange erhofft und allen Erwartungen gerecht werdend ging es fast nahtlos mit »Sunny« in die Schlusskurve. Ariane zeigte sich diesem Klassiker mehr als gewachsen. Mit ihrer Performance überglänzte sie sogar unsere Wackelstelle. Dank und Kompliment! Zum Abschluss Genuss mit Nils. Ein Heimspiel, und wenn frau die Augen schloss, sah sie bei seinem »Purple Rain« den Prince vor sich. Kiss! Die Wunderkerzen (Danke den Zambaionis!), Feuerzeuge und Handys schwebten stimmungsvoll im Raum.

Für alle, die kamen, war das »Happy Birthday«, das Nils auf unseren Wunsch zum Abschluss mit allen zusammen sang, ein riesiger froher Abschied – bis zum nächsten Mal in einem Monat. Wir HitSchmitz danken euch allen: auf der Bühne und davor!

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